Für wen ist Krafttraining gefährlich?

Ist Krafttraining gefährlich…?

Krafttraining ist ein aktuelles Thema, worüber viel berichtet wird. Man findet Aussagen darüber, dass Krafttraining für einige Personengruppen wie Kinder, Senioren, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen gefährlich sein kann. Im folgenden Blogbeitrag wird das Thema genauer betrachtet.

…für Kinder?

Man hört immer wieder, dass Krafttraining für Kinder per se gefährlich wäre und einen negativen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes habe. Demgegenüber haben mehrere nationale Verbände (z. B. amerikanische, australische, britische, kanadische, deutsche und andere) festgestellt, dass Krafttraining eine akzeptable und sichere Trainingsmethode für Kinder und Jugendliche ist. Sie wirkt sich positiv auf die Gesundheit, die psychosozialen Fähigkeiten und das Wohlbefinden der Kinder aus (Granacher et al., 2016).  

Körperliche Inaktivität stellt einen Hauptrisikofaktor für Verletzungen des Bewegungsapparates bei Kindern dar. Globale Statistiken zeigen, dass die Inaktivität der heutigen Jugend nach wie vor beunruhigend hoch ist (Lloyd et al., 2016). Zu den positiven Effekten des Krafttrainings gehören Muskelhypertrophie (Muskelaufbau), Verletzungsprävention und positive Einflüsse auf die Knochenmineralisation. Das Risiko ist hingegen als niedrig einzustufen (siehe unten) (Behringer et al., 2011, Faigenbaum et al., 2009). 

Ab welchem Alter darf trainiert werden? Ist ein Kind bereit an organisierten und strukturierten Sportarten wie Fußball, Rugby oder Basketball teilzunehmen, dann hat es auch die Reife ein beaufsichtigtes Krafttraining durchzuführen. Das tatsächliche Alter ist abhängig von der Fähigkeit des Kindes klaren Anweisungen zu folgen und ist damit individuell. Diese Fähigkeit ist besonders wichtig, da Kinder das Fitnesssstudio schnell als großen Spielplatz auffassen können und die Maschinen und freien Gewichte dann eine potenzielle Gefahr für Verletzungen darstellen (Baker et al., 2007).  

Birgt Krafttraining bei Kindern ein besonders hohes Verletzungsrisiko? Wie bereits beschrieben, besteht ein Risiko für Verletzungen eher durch das Setting, in dem trainiert wird. Häufige Verletzungen sind Stoßen an Geräten oder Fallenlassen einer Hantel auf dem Fuß oder die Hand. Diesem Risiko ist durch eine professionelle Betreuung in Kleingruppen entgegenzuwirken (Baker et al., 2007).

Wie hoch darf das Trainingsgewicht bei Kindern sein? Einige Verbände raten vom Training im Einwiederholungsmaximum ab, andere beschreiben, dass nichts dagegen spricht dieses zu testen, solange ein sicheres Umfeld gegeben ist. Ein progressives Krafttraining im Bereich von 8 bis 15 Wiederholungen ist sicher und hat keinen negativen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes (Behringer et al., 2011, Baker et al., 2007). Mit dem Ziel die Kraft des Kindes sportartspezifisch zu steigern, empfiehlt sich der Einsatz von Freihantelübungen. Dieses Training stellt eine höhere Anforderung an das Gleichgewicht und die Stabilität, die für fast alle sportlichen Aktivitäten erforderlich sind (Granacher et al., 2016). 

Zusammenfassend gibt es keine klaren Hinweise, die gegen das klassische Krafttraining sprechen. Sicherheitshalber könnten folgende Dinge beachtet werden: klare Anweisungen, sicheres Umfeld, weniger progressiver Belastungsaufbau, Regenerationszeiten beachten, gute Betreuung durch Fachpersonal, professionelle Einweisung in die Übungen und Geräte, Qualität vor Quantität.

…für ältere Menschen?

Das Krafttraining bei älteren Menschen hat sich in der evidenzbasierten Therapie, sowohl in der Prävention als auch in der Rehabilitation, etabliert. Bewegung ist ein essenzieller Teil für das belastbare Altern. Die Lebensqualität älterer Menschen kann durch Stürze sinken und dazu führen, dass sie pflegebedürftig werden. Damit nehmen Betreuungs- und medizinische Kosten für das progressiv Gesundheitssystem zu. Ein Risikofaktor für Stürze ist die Muskelschwäche, die durch den natürlichen Abbau der Skelettmuskulatur und die damit verbundene Verringerung der Maximal- und Schnellkraft im Alter bedingt ist (Rubenstein, 2006). Laut einer in Finnland durchgeführten Studie steigen die Verletzungen durch Stürze bei älteren Menschen stärker als es durch die demographische Veränderung der Bevölkerung zu erklären wäre (Kannus, 1999). Die Ergebnisse von Sherrington et al. (2019) zeigen, dass durch Krafttraining, Gang- und Gleichgewichtstraining Stürze bei älteren Menschen verhindert werden können. Zudem kann durch Bewegung die Sturzrate um 23% verringert werden und durch eine Kombination aus Gleichgewichts-, Kraft und Funktionsübungen sogar um 34%. 

In der Metaanaylse von Talar et al. (2021) wird das Krafttraining und seine präventive oder therapeutische Auswirkung auf Sarkopenie (Muskelschwund im Alter) und Gebrechlichkeit bei Probanden über 65 untersucht. Das Krafttraining in der frühen Phase (Prävention) ist wirksam, bezogen auf die Kraft, Ganggeschwindigkeit, Beweglichkeit und funktionelle Leistungsfähigkeit und gilt als wirksame präventive Strategie zur Verzögerung oder Minderung der negativen Auswirkungen von Sarkopenie und Gebrechlichkeit. 

Ein progressives 21-wöchiges Training, zweimal pro Woche bei älteren Menschen, kann bei beiden Geschlechtern zu Verbesserungen der Maximalkraft, der Gehzeit und des Gleichgewichts führen. Eine weitere Krafttrainingsperiode mit demselben Trainingsumfang kann die Kraftzuwächse aufrechterhalten, während das Gleichgewicht und Gehen mit weniger Training beibehalten werden kann (Holviala et al., 2006b).

Der positive Effekt von Krafttraining auf die Knochendichte bei Frauen ist in mehreren Untersuchungen nachgewiesen. Die inkludierten Studien der Metaanalyse von Wolff et al. (1999) zeigen sehr konsistent, dass die Bewegungstrainingsprogramme sowohl bei Frauen vor als auch nach der Menopause fast 1 % Knochenverlust pro Jahr verhindern und umkehren können. In einer anderen Untersuchung erhöhte sich bei Frauen zwischen 65 und 75 Jahren in der Trainingsgruppe die kortikale Knochendichte signifikant, während in der Dehnungsgruppe ein Verlust verzeichnet wurde (Liu-Ambrose et al., 2004). 

Ältere Menschen können also in vielerlei Hinsicht von Krafttraining profitieren. Für die Einführung in die Praxis zeigt die Studie von Björkgren et al. (2021), dass es realistisch und durchführbar ist Krafttraining in Pflegeeinrichtungen zu integrieren und dieses zur Verbesserung der Muskelkraft bei den Teilnehmern führte. 

…bei Osteoporose?

Bei Osteoporose kommt es zur Verringerung der Knochendichte. Studien haben Training und deren Effekte auf die Knochendichte untersucht. Allgemein veranschaulichen Untersuchungen bei Sportlern, wie sich funktionelles Krafttraining im Rahmen der Sportart auf die Knochen auswirkt. Freizeit- und Spitzensportler in verschiedenen Sportarten wurden mit sitzenden Kontrollgruppen verglichen und wiesen eine höhere Knochendichte auf. Außerdem zeigt der dominante Arm bei Badmintonspielern mehr Knochendichte im Oberarmknochen im Vergleich zum nicht Dominanten (Todd, 2003). 

Bezogen auf die Osteoporose wird in einigen älteren Untersuchungen Training mit moderater Intensität empfohlen, um das Risiko einer Fraktur zu minimieren. Eine neuere Studie von Watson et al. (2017) belegt, dass hochintensives Krafttraining unter Superrevision, bei gesunden postmenopausalen Patientinnen mit geringer Knochendichte, zu keinen unerwünschten Ergebnissen führt. Im Gegenteil verbessern hochintensives Krafttraining und Stoßbelastungen (2x/Woche 30 min) die Körpergröße, die Knochenmineraldichte des Oberschenkelknochens und der Wirbelsäule und die funktionelle Leistungsfähigkeit (Watson et al., 2015). Außerdem zeigen weitere Studien, dass Übungen mit hoher Belastung die Knochendichte deutlicher erhöhen (Todd, 2003).

Schlussfolgernd ist hochintensives Krafttraining eine sichere und wirksame Therapie für Frauen mit geringer bis sehr geringer Knochenmasse.

…für Schwangere?

Die Schwangerschaft ist ein unglaubliches Phänomen der Natur und wirft bei einigen Menschen Fragen auf. Durch die Schwangerschaftshormone verändert sich der Körper der Frau und Weichteile wie Knorpel, Bänder und Sehnen verlieren Spannung und werden laxer. Diese Instabilität des passiven Bewegungsapparates kann durch den aktiven Bewegungsapparat, die Muskeln, ausgeglichen werden. Dadurch können Verletzungen vorgebeugt und Schmerzen durch Überbelastung reduziert werden. Trotzdem wird, teilweise auch heute noch, empfohlen sich selbst und seine Gelenke während der Schwangerschaft zu schonen. Der Körper der Frau wird durch die Gewichtszunahme in den zehn Schwangerschaftmonaten mehr belastet. Die Belastungssteigerung durch Krafttraining während der Schwangerschaft unterstützt in diesem Zuge die natürliche Anpassungsfähigkeit unseres Körpers. Außerdem beugt es Überlastungsschmerzen im Schulter-Nackenbereich und Rücken vor (Ghodsi & Asltoghiri, 2012, Artal, 2003, Davies & Artal, 2018). 

Das Training während der Schwangerschaft hat weitere positive Effekte, es kann Schwangerschaftsdiabetes und Präeklamsie, die häufig während der Schwangerschaft auftreten, reduzieren. Außerdem wirkt es gegen eine übermäßige Gewichtszunahme während der Schwangerschaft. Auch der Geburtsvorgang selbst kann erleichtert werden, es kommt zu kürzeren Zeiten im Kreissaal und geringeren Einsätzen von PDAs (Schäfer-Graf et al., 2018, Thangaratinam et al., 2012, Brown et al., 2018). 

Ängste und Depressionen können mit 8% bis 36% eine große Belastung für Schwangere darstellen. Laut Marín-Jiménez et al. (2021) führt physische Aktivität während der Schwangerschaft zu geringerem Aufkommen von Depression und Ängsten. Es birgt dementsprechend Vorteile bezogen auf die geistige Gesundheit der Mutter. Für die Praxis eignen sich Screenings zur eigenen Kontrolle der physischen Aktivität (Marín-Jiménez et al., 2021). 

In einigen Fällen ist das Krafttraining während der Schwangerschaft natürlich nicht erlaubt. Bei schweren kardiorespiratorischen Erkrankungen, Plazentaablösungen, Blasensprüngen, unkontrolliertem Typ 1 Diabetes, aktiven vorzeitigen Wehen, schwerer Präeklapsie und Gebährmutterhalsinsuffizienz (Artal, 2003). 

Beim Training während der Schwangerschaft ist es wichtig, einige Dinge prinzipiell zu beachten. Das Training sollte, wie immer, individuell gestaltet werden. Die Intensität ist individuell, je nach Vorkenntnis zu beurteilen und spielt sich im moderaten Bereich (10-15 Wiederholungen) ab. Man kann selbst über Messparameter wie Blutdruck und Puls kontrollieren, ob das Training angemessen ist. Auch subjektive Messverfahren wie die BORG Skala können helfen. Eine große Sauerstoffschuld wie bei einem HIIT (High intensity intervall Training) muss vermieden werden, da eine kontinuierliche Durchblutung der Nabelschnur und Plazenta für das Kind essenziell ist. Außerdem soll die Frau keinen Stoß- und massiven Druckbelastungen, wie bei Kontaktsportarten, ausgesetzt sein (Artal, 2003). 

In der Praxis können Frauen mit wenig Krafttrainingserfahrung Übungen mit dem eigenen Körpergewicht oder mit Minibands durchführen. Beispiele sind Bridgingvariationen, Kniebeugen und Übungen im Vierfüßlerstand. 

…für Frauen nach der Geburt?

Wann kann ich wieder trainieren? Der Körper ist anpassungsfähig, denn so hat er sich auch der Gewichtszunahme während der zehn Schwangerschaftsmonate angepasst. Ähnlich wie in der Rehabilitation ist die Antwort auf die Frage, wann genau welche Übung oder welcher Sport wieder durchgeführt werden kann, sehr individuell. Es gibt keine allgemein gültige Antwort. Beeinflussende Faktoren sind Begleitbeschwerden nach der Geburt oder Geburtsverletzungen, der Trainingszustand der Frau vor der Geburt und ihr Allgemeinzustand. Sport und Stillen schließt sich nicht pauschal aus. Die Menge an Milch oder der Geschmack lassen sich durch den Sport nicht beeinflussen (Artal, 2003). In Absprache mit Fachpersonal kann also der Zeitpunkt für das Training nach der Schwangerschaft individuell bestimmt werden. 

Nach der Geburt ist der Beckenboden schwach und bei einigen Frauen verletzt. Dadurch stellen Beckenbodenproblematiken eine allgegenwärtige Barriere für das Training nach der Geburt dar. Frauen nach der Geburt können von einer individuellen Beurteilung und einer angeleiteten Beckenbodenrehabilitation zur Vorbeugung und Behandlung von Beckenorganvorfällen, zur Behandlung von Harninkontinenz und zur Verbesserung der Sexualfunktion profitieren (Demoulin et al. 2018, Hagen et al. 2016). Bei der Entscheidungsfindung wann wieder mit dem Laufen begonnen werden darf, kann das von Goom et al. (2019) festgelegte Screening helfen. Dabei werden bestimmte Risikofaktoren abgefragt, außerdem müssen einige Kriterien erfüllt sein, bevor die Frau wieder mit Joggen starten kann. Unabhängig von den erfragten Risikofaktoren ist eine Rückkehr zum Laufen nicht vor 3 Monaten nach der Geburt ratsam.

…bei Arthrose?

Arthrose ist ein allgegenwärtiges Beschwerdebild in unserer Bevölkerung. Sie kann unbemerkt im Rahmen des natürlichen Alterungsprozesses auftreten, aber auch mit deutlichen Einschränkungen und Schmerzen einhergehen.  Rocha et al., (2019) konnten in ihrer Metaanalyse bei allen inkludierten Studien Schmerzlinderung durch Krafttraining feststellen. Auch in der Leitlinie zu Kniearthrose sind Bewegung und Krafttraining wichtige Bestandteile der konservativen Therapie. Krafttraining führt zum einen zu Muskelaufbau und zum anderen auch zur Verbesserung des Gelenkstoffwechsels und der Beweglichkeit. Weiteres finden Sie auch in unserem Blogbeitrag zur Kniearthrose

Doch eine Frage ist noch offen: Gibt es doch auch Situationen, in denen kein Krafttraining durchgeführt werden darf? Im Folgenden werden selbsterklärende Fälle aufgeführt, in denen man nicht trainieren darf: 

  • bei systemischen Erkrankungen, wie Infekten beispielsweise mit Fieber
  • bei akuten Verletzungen wie Knochenbrüchen, Muskel oder Sehnenrissen
  • bei akuten Erkrankungen der Haut, wie offenen Wunden
  • bei akuten Gefäßerkrankungen wie Thrombosen 

In diesen Fällen ist der Körper wahrscheinlich ohnehin nicht in der Lage ein Training durchzuführen (Seidenspinner, 2005).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Krafttraining zahlreiche positive Effekte auf gesunde Menschen und auch auf Menschen mit Vorerkrankungen hat. Diese stehen in keinem Verhältnis zu den Risiken, die ein Krafttraining mit sich bringt. Bewegung trägt nachweislich zum allgemeinen Wohlbefinden bei und hat viele positive Effekte, beispielsweise bei Krebspatienten, Patienten mit neurologischen Erkrankungen, Osteoporose, Muskel- und Gelenksbeschwerden und psychischen Erkrankungen wie Depression und Angststörungen eingesetzt (Taylor et al., 2017, Battaglini et al., 2007, Todd, 2003, Montaño-Rojas et al., 2020). 

Quellenangaben:
  1. Artal, R. (2003). Guidelines of the American College of Obstetricians and Gynecologists for exercise during pregnancy and the postpartum period. British Journal of Sports Medicine, 37(1), 6–12. https://doi.org/10.1136/bjsm.37.1.6

  2. Battaglini, C., Bottaro, M., Dennehy, C., Rae, L., Shields, E., Kirk, D. & Hackney, A. (2007). The effects of an individualized exercise intervention on body composition in breast cancer patients undergoing treatment. Sao Paulo Medical Journal, 125(1), 22–28. https://doi.org/10.1590/s1516-31802007000100005

  3. Behringer, M., Heede, A. V., Matthews, M. & Mester, J. (2011). Effects of Strength Training on Motor Performance Skills in Children and Adolescents: A Meta-Analysis. Pediatric Exercise Science, 23(2), 186–206. https://doi.org/10.1123/pes.23.2.186

  4. Björkgren, M., Borg, F., Tan, K., Laxåback, G. & Nygård, L. (2021). Introducing Progressive Strength Training Program in Singapore’s Elder Care Settings. Frontiers in Medicine, 8. https://doi.org/10.3389/fmed.2021.515898

  5. Brown, M., Magee, L., Kenny, L., Ananth Karumanchi, S., Mccarthy, F., Saito, S., Hall, D. R., Warren, C., Adoyi, G. & Ishaku, S. (2018). 187. The hypertensive disorders of pregnancy: ISSHP classification, diagnosis & management recommendations for international practice. Pregnancy Hypertension, 13, S6–S7. https://doi.org/10.1016/j.preghy.2018.08.022

  6. Davies, G. & Artal, R. (2018). It’s time to treat exercise in pregnancy as therapy. British Journal of Sports Medicine, 53(2), 81. https://doi.org/10.1136/bjsports-2018-100360

  7. Dr. Dan Baker, John Mitchell, David Boyle, Susan Currell Currell, Peter, Dr. Greg Wilson, Dr. Stephen P. Bird, Dr. Donna O‘Connor, Julian Jones (2008). Resistance Training for Children and Youth – A Position Stand from the Australian Strength and Conditioning Association

  8. Dt. Ges. f. Orthopädie und orthopäd. Chirurgie + BV d. Ärzte f. Orthopädie (Hrsg.) Leitlinien der Orthopädie. Dt. Ärzte-Verlag, 2. Auflage, Köln 2002

  9. Faigenbaum, A. D., Kraemer, W. J., Blimkie, C. J. R., Jeffreys, I., Micheli, L. J., Nitka, M. & Rowland, T. W. (2009). Youth Resistance Training: Updated Position Statement Paper From the National Strength and Conditioning Association. Journal of Strength and Conditioning Research, 23(Supplement 5), S60–S79. https://doi.org/10.1519/jsc.0b013e31819df407

  10. Ghodsi, Z. & Asltoghiri, M. (2012). Does exercise training during pregnancy affect gestational age and gestational weight gain? Procedia – Social and Behavioral Sciences, 31, 418–422. https://doi.org/10.1016/j.sbspro.2011.12.077

  11. Granacher, U., Lesinski, M., Büsch, D., Muehlbauer, T., Prieske, O., Puta, C., Gollhofer, A. & Behm, D. G. (2016). Effects of Resistance Training in Youth Athletes on Muscular Fitness and Athletic Performance: A Conceptual Model for Long-Term Athlete Development. Frontiers in Physiology, 7. https://doi.org/10.3389/fphys.2016.00164

  12. Holviala, J. H., Sallinen, J. M., Kraemer, W. J., Alen, M. J. & Häkkinen, K. K. (2006a). Effects of Strength Training on Muscle Strength Characteristics, Functional Capabilities, and Balance in Middle-Aged and Older Women. The Journal of Strength and Conditioning Research, 20(2), 336. https://doi.org/10.1519/r-17885.1

  13. Holviala, J. H., Sallinen, J. M., Kraemer, W. J., Alen, M. J. & Häkkinen, K. K. (2006b). Effects of Strength Training on Muscle Strength Characteristics, Functional Capabilities, and Balance in Middle-Aged and Older Women. The Journal of Strength and Conditioning Research, 20(2), 336. https://doi.org/10.1519/r-17885.1

  14. Kannus, P. (1999). Fall-Induced Injuries and Deaths Among Older Adults. JAMA, 281(20), 1895. https://doi.org/10.1001/jama.281.20.1895

  15. Liu-Ambrose, T. Y., Khan, K. M., Eng, J. J., Heinonen, A. & McKay, H. A. (2004). Both Resistance and Agility Training Increase Cortical Bone Density in 75- to 85-Year-Old Women With Low Bone Mass. Journal of Clinical Densitometry, 7(4), 390–398. https://doi.org/10.1385/jcd:7:4:390

  16. Lloyd, R. S., Cronin, J. B., Faigenbaum, A. D., Haff, G. G., Howard, R., Kraemer, W. J., Micheli, L. J., Myer, G. D. & Oliver, J. L. (2016). National Strength and Conditioning Association Position Statement on Long-Term Athletic Development. Journal of Strength and Conditioning Research, 30(6), 1491–1509. https://doi.org/10.1519/jsc.0000000000001387

  17. Marín-Jiménez, N., Castro-Piñero, J., Rodríguez-Ayllón, M., Marchán-Rubio, A., Delgado-Fernández, M. & Aparicio, V. A. (2021). The favourable association of self-reported physical fitness with depression and anxiety during pregnancy. The GESTAFIT project. European Journal of Sport Science, 1–9. https://doi.org/10.1080/17461391.2021.1986141

  18. Montaño-Rojas, L. S., Romero-Pérez, E. M., Medina-Pérez, C., Reguera-García, M. M. & de Paz, J. A. (2020). Resistance Training in Breast Cancer Survivors: A Systematic Review of Exercise Programs. International Journal of Environmental Research and Public Health, 17(18), 6511. https://doi.org/10.3390/ijerph17186511

  19. Rocha, T. C., Ramos, P. D. S., Dias, A. G. & Martins, E. A. (2019). Os efeitos do exercício físico sobre o manejo da dor em pacientes com osteoartrose de joelho: Uma revisão sistemática com meta-análise. Revista Brasileira de Ortopedia, 55(05), 509–517. https://doi.org/10.1055/s-0039-1696681

  20. Rubenstein, L. Z. (2006). Falls in older people: epidemiology, risk factors and strategies for prevention. Age and Ageing, 35(suppl_2), ii37–ii41. https://doi.org/10.1093/ageing/afl084

  21. Schäfer-Graf, U., Laubner, K., Hummel, S., Gembruch, U., Groten, T., Kainer, F., Grieshop, M., Bancher-Todesca, D., Cervar-Zivakovic, M., Hösli, I., Kaltheuner, M., Gellner, R., Kautzky-Willer, A. & Bührer, C. (2018). Gestationsdiabetes mellitus (GDM), Diagnostik, Therapie und Nachsorge – Praxisempfehlung – Kurzfassung der S3-Leitlinie (AWMF-Registernummer: 057–008). Diabetologie und Stoffwechsel, 13(S 02), S174–S184. https://doi.org/10.1055/a-0598-3468

  22. Seidenspinner, D. (2005). Training in der Physiotherapie. Gerätegestützte Krankengymnastik – Sehen – Verstehen – Üben – Anwenden (Physiotherapie Basics) (2005. Aufl.). Springer.

  23. Sherrington, C., Fairhall, N. J., Wallbank, G. K., Tiedemann, A., Michaleff, Z. A., Howard, K., Clemson, L., Hopewell, S. & Lamb, S. E. (2019). Exercise for preventing falls in older people living in the community. Cochrane Database of Systematic Reviews, 2019(1). https://doi.org/10.1002/14651858.cd012424.pub2

  24. Talar, K., Hernández-Belmonte, A., Vetrovsky, T., Steffl, M., Kałamacka, E. & Courel-Ibáñez, J. (2021). Benefits of Resistance Training in Early and Late Stages of Frailty and Sarcopenia: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Studies. Journal of Clinical Medicine, 10(8), 1630. https://doi.org/10.3390/jcm10081630

  25. Taylor, C. T., Lyubomirsky, S. & Stein, M. B. (2017). Upregulating the positive affect system in anxiety and depression: Outcomes of a positive activity intervention. Depression and Anxiety, 34(3), 267–280. https://doi.org/10.1002/da.22593

  26. Thangaratinam, S., Rogozinska, E., Jolly, K., Glinkowski, S., Roseboom, T., Tomlinson, J. W., Kunz, R., Mol, B. W., Coomarasamy, A. & Khan, K. S. (2012). Effects of interventions in pregnancy on maternal weight and obstetric outcomes: meta-analysis of randomised evidence. BMJ, 344(may16 4), e2088. https://doi.org/10.1136/bmj.e2088

  27. Todd, J. A. (2003). Osteoporosis and exercise. Postgraduate Medical Journal, 79(932), 320–323. https://doi.org/10.1136/pmj.79.932.320

  28. Watson, S. L., Weeks, B. K., Weis, L. J., Harding, A. T., Horan, S. A. & Beck, B. R. (2017). High-Intensity Resistance and Impact Training Improves Bone Mineral Density and Physical Function in Postmenopausal Women With Osteopenia and Osteoporosis: The LIFTMOR Randomized Controlled Trial. Journal of Bone and Mineral Research, 33(2), 211–220. https://doi.org/10.1002/jbmr.3284

  29. Watson, S. L., Weeks, B. K., Weis, L. J., Horan, S. A. & Beck, B. R. (2015). Heavy resistance training is safe and improves bone, function, and stature in postmenopausal women with low to very low bone mass: novel early findings from the LIFTMOR trial. Osteoporosis International, 26(12), 2889–2894. https://doi.org/10.1007/s00198-015-3263-2

  30. Wolff, I., van Croonenborg, J. J., Kemper, H. C. G., Kostense, P. J. & Twisk, J. W. R. (1999). The Effect of Exercise Training Programs on Bone Mass: A Meta-analysis of Published Controlled Trials in Pre- and Postmenopausal Women. Osteoporosis International, 9(1), 1–12. https://doi.org/10.1007/s001980050109

  31. Dumoulin, C., Cacciari, L. and Hay-Smith, E.C. (2018) Pelvic floor muscle training versus no treatment, or inactive control treatments, for urinary incontinence in women. Cochrane Database of Systematic Reviews Issue 10 [Accessed online 24/02/19] doi: 10.1002/14651858.CD005654.pub4.

  32. Hagen, S., Glazener, C., McClurg, D., Macarthur, C., Elders, A., Herbison, P., Wilson, D., Toozs-Hobson, P., Hemming, C., Hay-Smith, J., Collins, M., Dickson, S. and Logan J. (2017) Pelvic floor muscle training for secondary prevention of pelvic organ prolapse (PREVPROL): a multicenter randomized controlled trial. The Lancet 389(10 067), 393-402.

  33. Tom Goom, Gráinne Donnelly, Emma Brockwell (2019) Returning to running postnatal – guidelines for medical, health and fitness professionals managing this population

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